Jul 14

Seit längerem bin ich nun schon wieder mit dem Gedanken an eine Tageszeitung schwanger. Doch von vorn: Früher™, als wir noch im Sauerland gewohnt haben, gab es kaum Auswahl. Da war (an Lokalangeboten) entweder die Westfälische Rundschau, oder die Westfalenpost (beides WAZ-Gruppe) im Abo.

Nach dem Umzug ins Rheinland (genauer Königswinter) kam dann der General-Anzeiger ins Spiel. Man fühlte sich einigermassen informiert. Ich muss dazu sagen, dass mir eine Papierzeitung allenfalls Stichworte bietet, und ich interessante Dinge eh im Netz nachrecherchiere (Medienkompetenz und so :). 2 Jahre später, endlich sesshaft in Unkel geworden, stand ich nun vor einem Dilemma. Nicht mehr NRW, und auch (gefühlt) nicht Rheinland-Pfalz. Unkel ist quasi der fast nördlichste Teil von RLP auf der rechten Rheinseite. Mit dem Effekt, dass der Generalanzeiger den lokalen Part nicht mehr abdeckte (nicht NRW) und die Rheinzeitung, die 2-3 mal in denen ich das Blatt an der Tankstelle gekauft hatte, lokal auch nicht so richtig überzeugen konnte.

Fazit: Projekt „Jörg kommt ohne Tageszeitung aus – das Netz bietet ja alles“ wurde gestartet.

Jetzt, knapp 2,5 Jahre, und ca. 10 Testkäufe der Rheinzeitung (Printvariante) später erkläre ich das Projekt für gescheitert. Die RZ muss (mangels Alternativen, was das Lokalgeschehen angeht) an den Start. Nun gut – mal auf der RZ-Seite umsehen. Ahhh – Abo’s! Aber wo sind die Preise? Dank des schnellen und unkomplizierten Supports des RZ-SocialMedia-Teams (Danke an dieser Stelle!) via Twitter hatte ich die auch schnell gefunden und bin dabei über das „Digitalabo“ gestolpert.

Digitalabo? Klingt spannend!

Erster Begeisterung folgte schnell die Ernüchterung. Das DigitalAbo des Blatts ist nett gedacht, aber bescheiden umgesetzt. Man lädt eine „App“ auf sein Tablet, und kann dann aus der Äpp heraus entweder „Demoausgaben“ (zum Test reicht das), volle Tageszeitungen (In-App-Purchase) oder unter Angabe seiner Abo-Nummer die Zeitung aufs Tablett/Smartphone laden. Bis dahin alles fine. Nun, was erwarte ich von einer Digitalausgabe der Zeitung, und was wird mir tatsächlich geboten?

  1. Wenn die Zeitung schon digital vorliegt, wünsche ich mir, ähnlich RSS, ein Inhaltsverzeichnis, in dem ich schnell von Ressort zu Ressort (Politik, Wirtschaft, Kultur, Lokales, …) springen kann. Ist sogar rudimentär vorhanden – man muss allerdings erstmal auf die Idee kommen, das „Sternchen“ oben rechts in der App (welches normalerweise für „Favoriten“ o.ä. steht) anzuclicken. Leider war es das dann aber auch schon mit dem Inhaltsverzeichnis. Einen Index der Artikel sucht man vergebens. Ich meine: Hey, die Daten liegen doch vor. Stattdessen wird mir die Zeitung so präsentiert, als wenn ich sie in Papierform vor mir hätte, unnütze Animationen beim „Umblättern“ incl. – Index: Fehlanzeige
  2. (Internet-)Links. In der gedruckten, wie in der Digitalen Ausgabe wird oft am Ende eines Artikels auf einen weiterführenden Artikel im Netz verwiesen. So lange man sich in der „Übersichtsanzeige“ (in der selbst auf einem Tablet die Artikel nicht lesbar – weil zu klein – sind), kann man bei einigen Artikeln auch auf einen „roten Pfeil“ clicken, und den Links folgen. Klappt aber auch nur bei diesen roten Pfeilen. Links die im Fliesstext auftauchen, lassen sich leider nur per mühsamen Copy&Paste manuell öffnen. Funktionen, wie sie bspw. in Feedreadern benutzt werden (Open link in Browser / Twitter link / etc.): Fehlanzeige. Im „Einzel-Lesemodus“ (siehe Punkt 3) tut das schon etwas besse – zumindest werden dort Links als solche erkannt, und auch angezeigt.
  3. Printlayout auf eine Onlineausgabe zu übertragen, halte ich gelinde gesagt für mutig. Das klappt, wenn man Mehrwert bietet (Die Wired sei hier lobenswert erwähnt), aber nicht wenn man das Ding einfach 1:1 auf das Lesedevice legt. „Doppeltap“ auf einen Artikel funktioniert nur teilweise, da sich der Textfluss stoisch am Printlayout orientiert. Mit anderen Worten: Fliesstext um ein Bild herum ist auch in der App weiterhin Fliesstext um ein Bild herum. So etwas unterbricht den Lesefluss, und damit die Freude am Blatt. Merke gerade: Wenn man keinen Doppeltap, sondern einen einfachen Click macht, poppt eine Art Reader auf, in dem das Lesen schon besser funktioniert. Ein „Schliessen“ sucht man vergeblich – geschlossen wird der Reader, in dem man nochmals tappt (ich tappe da eher in die Falle, denn wenn das Ding scrollt, tappt man ja auch einmal, um es anzuhalten – hier wird dann in der App der Artikel geschlossen) Intuitiv geht aber anders. Diese Reader-Nummer funktioniert übrigens nur, wenn man nicht schon vorher im Layout herumgezoomt hat. Schade.
  4. Last but not least: Warum gibts das ganze nicht als ePub oder im freundlichen RSS-Format?

Fazit für mich: Die Papierausgabe werde ich zunächst mal abbonieren. Bei der Digitalausgabe ist die Rheinzeitung auf einem guten Weg, aber es gibt noch sehr viel zu tun, bis das Teil rund ist. Kostenpunkt des „Maschinen“-Abos: ca. 3 Euro monatlich zusätzlich zum normalen Totholz-Abo. Das ist fair. Aufgrund der o.g. Punkte bleibts dann für mich auch erstmal beim Papierabo.

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Jul 18

Es ist, gefühlt, 6 Jahre her, dass ich so richtig Urlaub gemacht habe (Also so ohne, dass man zwischendurch immer wieder für den Kunden etwas tun muss, und einfach nur Ruhe hat). Umso mehr haben wir uns alle gefreut, als es Anfang Juli an die Müritz in Mecklenburg-Vorpommern ging. Genauer gesagt nach „Alt-Schwerin“ am Plauer See. Jetzt ist Mecklenburg-Vorpommern nicht gerade mit exorbitanter Infrastruktur gesegnet. Auf der einen Seite schön (sehr ruhig), auf der anderen sind es Meilenweite Entfernungen zum nächsten Ort.

Um diese Distanzen zu überbrücken, hatten wir uns eigentlich fest vorgenommen die Fahrräder auf einem Fahrradgepäckträger mitzunehmen. Als ich dann allerdings nachgerechnet habe, und auf knapp 700km Anreise gekommen bin, haben wir das ganz schnell wieder verworfen. Mit dem Auto kommt man genau so gut vorwärts. An Freizeitaktivitäten wird echt viel geboten. Um nur ein paar Dinge aufzulisten:

  • Panzer fahren (Alte NVA-Kaserne)
  • Auf einer stillgelegten Reichsbahnstrecke kann man zu dritt mit einer Draisine und Muskelkraft die Landschaft geniessen.
  • Museen sind eigentlich nicht so meins. Aber das Müritzeum in Waren, kann wirklich was. Interaktive Exponate rund um die Natur und Entstehung der Seenplatte…
  • Bootstour mit einem „Passagierdampfer“ über 5 Seen, incl. zwischendurch immer wieder dezent eingestreuten Informationen (war wirklich dezent).
  • In Plau am See gibt es Valk-Jollen zu mieten(Ein wenig Segelerfahrung und ’nen SBF Binnen, mindestens aber SBF-See  ist Voraussetzung). Haben wir dann auch gleich mal gemacht. Herrlich. Kaum Motorboote unterwegs. Schöne lange Strecken, sodass es von einem Manöver zum nächsten schonmal durchaus ’ne Stunde dauern kann. Mit der Valk kann man sicher keinen Preis gewinnen, dafür ist das Ding gutmütig wie nur sonstwas. Leider hatten die Boote keinen Verklicker, dafür aber ein paar Bändsel. Und wenn man sich nicht allzu blöd anstellt, kann man daraus ja auch ablesen ob die Segelstellung richtig ist. Wer übrigens ein Boot sein Eigen nennt, kann sogar mit diesem Anreisen und bekommt einen Liegeplatz direkt vorm Ferienhaus.

    Valk Jolle auf dem Plauer See

  • Wer auf alte Ost-Dörfer steht, kommt in der Gegend voll auf seine Kosten. Kopfsteinpflaster, soweit das Auge reicht. Erwähnt werden sollte hier: Güstrow, Schwerin (Sitz des Landesparlaments McPomm mit malerischem Landtag) und natürlich Malchow, welches so der erste Anlaufpunkt ist wenn man Lebensmittel & Co. benötigt 😉

Was die Unterkunft angeht. Besser hätte man es gar nicht treffen können. Wir hatten ein Ferienhaus: 8m bis zum See, bestens ausgestattet, Sonnenuntergänge von denen man selbst in der Eifel träumt, DSL2000 am Start und massivst Sonne.

Dive into the deep sea
Das Bild ist direkt von einem kleinen Weg vorm Ferienhaus aus aufgenommen. Schöner geht doch wohl kaum, oder ?

Des weiteren kann man „Alt-Schwerin“ auch prima als Basecamp zur weiteren Erkundung des Bevölkerungsärmsten Bundeslands (von Bremen und dem Saarland mal abgesehen) nutzen. Nach Schwerin sind es 70km, nach Rostock ca. 100 und wer mal auf Rügen schauen will (definitiv eine Reise wert !) muss mit ca. 2,5h Fahrt rechnen. Ich denke mal, zu Rügen werd‘ ich noch einen Extra-BlogPost verfassen. Alles in allem war der Urlaub so genial, dass ich gar nicht drum herum komme diese schöne Gegen zu plaggen. Wer Interesse an Adressen o.ä. hat, möge sich hier per Kommentar verewigen.

Weitere Impressionen gibts übrigens im Flickr Stream meiner werten Gattin, oder in meinem 😉

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Apr 11

Das Kind hat doch derbe Defizite mit dem kleinen 1×1. Macht sich jetzt so richtig bemerkbar, weil im Unterricht Division mit REST durchgenommen wird. Nun habe ich allerdings wenig Lust, mir alle Nasenlang neue Aufgaben aus den Fingern zu saugen. Also mal flux ein Perl-Script geschrieben, welches die Ergebnisse gleich mitliefert. Auf Excel-Output hatte ich gerade keine Lust, sollte aber mit „Spreadsheet::WriteExcel“ (gibts beim CPAN Ihres Vertrauens) auch kein Thema sein.

Das folgende Script wirft also 60 Aufgaben mit 60 Ergebnissen aus. Wenn man den Output (Tab-getrennt) in Excel guttenbergt (CopyPaste), dann hat man auf dem „linken“ Blatt, bei einem 18er Font, die Aufgaben, und auf dem rechten Blatt die Ergebnisse. Die machen es dann etwas leichter, den Kram den der Nachwuchs da hingepinselt hat, zu kontrollieren.

#!/usr/bin/perl
my $i=100;
my @erg,@aufg;
my $sollaufgaben=60;
while ($aufgaben<$sollaufgaben) {
  $i++;
  my $a=int(rand($i)%100);
  my $b=int(rand($i)%10);
  $b=1 if int($b)==0;
  $a=1 if int($a)==0;
  if (int($a/$b)<12) {
    $aufgaben++;
    push @aufg,$aufgaben."\t".$a."\t:\t".$b;
    push @erg,int($a/$b)." R ".($a % $b);
  }
}

for (my $i=0;$i<int($sollaufgaben/2);$i++) {
  print $aufg[$i*2]."\t\t".$aufg[$i*2+1]."\t\t";
  print $erg[$i*2]."\t".$erg[$i*2+1]."\n";
}
									

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Jun 16

Interessant. Wenn man bei eBay oder sonstwo einen Accesspoint schiesst, hat man gute Chancen anhand der WLAN-Mac-Adresse herauszufinden, wo genau der vorher stand. Nämlich via: http://samy.pl/androidmap/

Wie’s funktioniert ?

Google’s Android logged den lieben langen Tag sämtliche WLAN-Geräte im Umkreis mit und schickt die MAC-Adresse angereichert um die Geo-Koordinaten an google. Da ist natürlich mächtig was zusammengekommen. Da Google den schlimmbimm als API anbietet, kann man also jetzt Rückwärts, sofern MAC-Addresse bekannt, schauen wo das Ding steht…

Für die „nicht-techies“: Jedes WLAN-Gerät (und auch sonstige „Netz“geräte) hat eine Mac-Adresse, nicht nur Apple-Produkte *g*

Da gehen sie also hin, unsere Daten….

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Jun 14

Blacky by int2k
Blacky, a photo by int2k on Flickr.

Kater muesste man sein…

Feb 27

Nachdem wir nun seit ca. 2 Monaten ins Eigenheim umgezogen sind, flatterte die erste unaufgeforderte „Werbepost“ ins Haus. Ein „Begrüssungsgutschein“ der Firma „Jacque’s Weindepot. Soweit so gut. Nun bin ich jemand, der peinlich genau darauf achtet bei irgendwelchen Anmeldungen/Ummeldungen/Behördengängen die Weitergabe meiner Daten zu untersagen.

Vorweg: Mir geht es hier nicht um irgendwelche Einwurfsendung (auch adressierte), sondern einfach darum, diesem ganzen Adresshandel mal auf den Zahn zu fühlen. Am Ende wird sich wahrscheinlich herausstellen, dass das hochgelobte BDSG, wie so viele andere Gesetze in good old Germany, ein zahnloser Tiger ist.

Zurück zur Sache: Wo haben die meine Daten her ? Prima, da gibt es doch seit geraumer Zeit diesen netten § 34 des BDSG – das sog. „Recht auf Selbstauskunft“. Wollte ich doch schon immer mal ausprobieren 🙂
Also fix mal im Netz einen strafbewehrten Vordruck herausgesucht, und diesen dann freundlich an o.g. Unternehmen versandt.

Nach ca. 4 Tagen kam dann auch prompt die, wirklich freundliche, Antwort des Weinhandels. Zusammenfassung: Man hat die Werbung garnicht selbst erstellt (und dementsprechend auch keine Daten über mich), sondern einen Dienstleister mit der Adressselektion und dem Versand des Flyers beauftragt. Freundlicherweise haben die mir dann auch den Namen des Versenders genannt. Die Firma „Axciom“ in Neu-Isenburg (bei Frankfurt). Ok, nächste Runde.

Strafbewehrtes Schreiben genommen, und per Fax ab an die Axciom. Habe das Schreiben dann noch um die bisherigen Erkenntnisse ergänzt (…Sie haben mir im Auftrag von Jacque’s Weindepot unaufgefordert… blabla). Gestern kam dann das Antwortschreiben (per Snail-Mail) vom Adressbroker. Die haben auch wieder brav nach BDSG geantwortet, und mir folgendes mitgeteilt:


...
Folgende Daten sind in der Axciom-Datenbank über Sie gespeichert:
Name: Joerg D.
Adresse: xxxxxxxxxxxxx
Telefonnummer (nur zu Identifikationszwecken): 0xxxx-xxxxxxx


Ihre Adressdaten wurden von dem Unternehmen


Campione Computer Service SAS
Frau A.Martin
Piazza Indipendenza 3
CH-6911 Campione
Tel.: 0041-91-6498831
Fax.: 0041-91-6495718
...

Suspekt, woher haben die denn meine Telefonnummer ??? Jetzt könnte man in die nächste Runde gehen, sieht allerdings alles nicht sehr vielversprechend aus. Das ganze Konstrukt wird ab hier nämlich unverschämt.

Wir halten die bisherige Kette mal fest (Empfänger zu sender): Joerg <- Jaqcues Weindepot <- Axciom <- Campione <- ???

Die CCS SAS sitzt also in Campione, irgendwo in der Schweiz. Die Schweiz gehört nicht zu Deutschland (ja, nichtmal zur EU 🙂 ) – daher werde ich, wie schon diverse andere Leute ausprobiert haben, dort mit dem BDSG nicht weiterkommen. Ist also eine Sackgasse, dass ganze. In einem Antispam-Forum hat das mal jemand versucht durchzuexzerzieren – die CCS SAS hat zwar recht schnell, aber dafür auch enorm fadenscheinig geantwortet. CCS SAS bezieht sich da, nach Aussage des Forums, auf solche Allgemeinaussagen wie „Deine Adresse steht doch im Telefonbuch, fang da mal an…“

Werde in einer stillen Minute mal drübernachdenken, und schauen wie man da den Hebel ansetzt.

Alles in allem scheint sich die Branche da ein feines Schlupfloch im BDSG gebastelt zu haben. Der Adressowner verkauft die Adresse einfach ins Ausland, in dem die Rechte nicht mehr ohne weiteres gelten, und ist aus dem Schneider. Der Auskunftsanspruch lässt nämlich, soweit ich informiert bin, nur das „Rückwärtsrecherchieren“ zu. Macht ja auch erstmal Sinn, da ich ja wissen möchte woher meine Adresse kommt, wenn ich unerwünschte Post bekomme. Dummerweise wird die Beweiskette hier gnadenlos unterbrochen, da es in der Schweiz erstmal nicht weitergeht.

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Aug 26

Mein alter Grill (so ein Baumarkt-Teil für 40 Euro) war schon ein wenig in die Jahre gekommen (ca. 5 Jahre alt). Um den schon durchgerosteten Kohlerost nicht noch weiter zu quälen, haben wir uns mal einen neuen gegönnt. Die Investition von ca. 150 Euro für einen Grill erscheint zwar auf den ersten Blick recht hoch – aber man wird dafür mit einer ganz neuen Sichtweise, was Grillen angeht, belohnt. Dummerweise muss/sollte man das Grillen mit dem Gerät erstmal ganz neu erlernen, denn die Temperaturregelung funktioniert hier etwas anders.

Gibt es beim Baumarktgrill den Rost, der auf- und abgestellt werden kann, so verfügt die Kugel hier über zwei „statische“ Roste (Einen für die Kohlen, einen fürs Fleisch). Die Temperatur wird über die Menge der Kohlen und die Stellung zweier Luftklappen geregelt. Prinzipiell lassen sich drei (mal zwei) verschiedene Hitzegrade mit dem guten Stück einstellen:

  1. Grosse Hitze (230-270 Grad): Min. 2 Schichten Grillbriketts übereinander auf den Kohlenrost (vorher mit Anzündkamin durchglühen)
  2. Mittlere Hitze (170-230 Grad): Eine Lage Grillbriketts auf den Kohlenrost (vorher durchglühen)
  3. Niederige Hitze (100-170 Grad): Eine Lage Grillbriketts auf den Rost, vorher durchglühen, oberen Schieber „halb auf“

Die zweite Variante ist dann die indirekte Hitze – Verteilt man die Kohlen nur auf einer Seite des Grills, so hat man auf der Kohlenseite „direkte Hitze“, und auf der anderen „indirekte“ – Durch den geschlossenen Deckel kann man dann sogar ganze Braten, etc. auf dem Grill garen. Um die gewünschte Temperatur zu halten, einfach (am besten durchgeglühte) Kohlen nachlegen.

Generell gilt: Den unteren Schieber immer voll aufmachen – geregelt wird allenfalls über den oberen Lüftungsschieber.

Hat man sich einmal an die Temperaturregulierung gewöhnt, gelingen einem Dinge mit dem Grill, von denen man vorher nicht mal wusste, dass man diese überhaupt Grillen kann.

Ich werde mal nach und nach ein paar Rezepte hier einstellen. Zum auf den Geschmack kommen, hier mal ein paar Bilder:

Braten: Braten

Kartoffeln:

Kartoffeln grillen

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Dez 26

Wo wir gerade bei Katzencontent sind.

Darf ich vorstellen: Mietzekatze „Blue“:

Blue kommt aus der Tuerkei. Genauergesagt von der Tierhilfe Antalya. Dort ist Blue, als Findling, zusammen mit ein paar anderen Ihrer Art als Katzenbaby, in einem Abflussrohr, gefunden worden. Aufgepeppelt von der Tierhilfe durfte Blue mit ca. 7 Monaten das Land verlassen und sollte vermittelt werden. Da sich direkt nach der Einreise meist niemand findet, der eine Katze haben moechte (Wer kauft schon die Katze im Sack :-), sollte Blue ersteinmal zur Pflege zu uns kommen.

Nach ca. 2 Wochen „Pflege“ war allerdings klar, dass sich die kleine so gut mit unseren beiden Rackern versteht. Daher haben wir Blue nun offiziell in unsere Familie aufgenommen.

Update: Geht uebrigens tierisch auf MausCursor am Rechner ab:

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Apr 26

Kein Kommentar… aber gut – via „Dirks Logbuch“ 🙂


#!/usr/bin/perl
#
# Leyenfilter 2.0 - (c) 2009 by Ursula
#

use Ursula::Leyenfilter;

# Ursulas Liste
my %URSULA_SPERRLISTE = getSperrListe(„O:/USBStick-Ursula/sperrliste.xls“) or die „Uschi, du hast vergessen deinen USB-Stick einzustecken! (Das Stecker-Ding kommt in den Rechner)“;

# Liste des BKA
my %BKA_SPERRLISTE = getSperrListe(‚ftp://uschi:apfel1@ftp.bka.de/bka_sperrliste.xls‘);

# Provider die nicht unterschrieben haben
my %BADISP_SPERRLISTE = („www.einsundeins.de“ => ‚Grund: Kinderschaender!‘);

Ursula::Leyenfilter->run(\&process_packet);

sub process_packet {
my($user_data, $header, $packet) = @;

if ($header->{‚HTTP_URI‘} =~ /(child|kinder).*(porn|pornografie|xxx|erotic|peepshow|nude|naked)/ or
defined($URSULA_SPERRLISTE{$header->{‚HTTP_URI‘}) or
defined($BKA_SPERRLISTE{$header->{‚HTTP_URI‘}) or
defined($BADISP_SPERRLISTE{$header->{‚HTTP_URI‘})

# Notiz: Gesetze noch nicht verabschiedet, kommt noch.
# $header->{‚HTTP_URI‘} =~ /thepiratebay.org/ or
# $header->{‚HTTP_URI‘} =~ /wikipedia.org/ or
# $header->{‚HTTP_URI‘} =~ /www.amnesty.de/ or
# $header->{‚HTTP_URI‘} =~ /www.wikileaks.de/ or

# Erst kurz vor den Wahlen auskommentieren
# $header->{‚HTTP_URI‘} =~ /spd.de/ or
# $header->{‚HTTP_URI‘} =~ /gruene.de/ or
)
{

$packet->redirect(‚http://www.bka.de/dukommsthiernichtrein.html‘);

}
}

Apr 20

Soooo…..

lange nichts mehr geschrieben. Es wird mal wieder Zeit fuer einen neuen Post. Was gibt es neues ? (In Kurzform)

  • Selbsstaendigkeit an den Nagel gehaengt
  • Ein neuer, sehr interessanter, Job in der Bundesstadt Bonn am grossen Fluss 🙂
  • Umgezogen nach Koenigswinter (weg aus dem Schauerland)
  • Neuer Focus auf Security und Oracle (Es wird mehr zum Thema demnaechst hier geben)
  • Einmalige Fotomotive (Landschaftstechnisch) entdeckt – Ja! Futter fuer meinen fast verwaisten Flickr-Account

So, stay Tuned – verspreche mich zukuenftig wieder mehr ums Bloggen zu kuemmern

Okt 12

Wer Urlaub in der Türkei machen will, und gleichzeitig noch etwas gutes tun möchte, schaue sich mal bei der Tierhilfe Antalya um. Dort wird die Möglichkeit geboten als sog. Flugpate, Hilfsgüter für Tiere mit in die Türkei zu nehmen, bzw. Tieren aus der Türkei in Deutschland ein neues (besseres) zuhause zu geben, oder auch einfach nur ein Tier mit nach Deutschland zu seinen neuen Besitzern hin zu überführen. Das ganze läuft Ehrenamtlich ab und ist mit relativ wenig Aufwand verbunden. (Sämtliche Formalitäten werden für einen Erledigt und ein Team von Helfern steht einem bis zum check-in am Flughafen zur Seite. Bei der Ankunft in der Türkei werden die Tiere/Hilfsgüter direkt abgeholt)

Wir haben auf unserem Flug nach Antalya z.B. 250 kg Hilfsgüter mitgenommen (je nach Airline ist das kostenlos !) und damit das weitere Überleben so einiger Katzen & Hunde gesichert.

Des weiteren haben wir es uns nicht nehmen lassen, uns das Projekt Tierhilfe Antalya mal selbst anzuschauen. Hier ein paar Fotos der Katzen, die allesamt auf neue Besitzer in Deutschland warten.

Wer interesse an einer Tierpatenschaft hat, Hilfsgüter spenden will (Decken, Futter, Hunde-,Katzenspielzeug, etc.), oder evtl. sogar ein Tier übernehmen möchte – einen direkten Kontakt vermittele ich gerne. Einfach mailen.

Jan 04

Wie ich die Tage schmerzvoll erfahren musste, heisst die Mehrzahl von Status, Status (ja richtig – selbes Wort – nur andere Betonung). Betont wird der Plural dann auf dem „u“ – also Statuuus 😉
Warum und wieso der Otto-Normal-Mensch dazu Stati sagt, entzieht sich meiner Kenntniss.

Scheint aber dasselbe Thema zu sein wie mit dem Wörtchen (der Programmiersprache) Perl. Das wird nämlich genauso ausgesprochen wie man es liest – also Perl und nicht Pöhrl.

Okt 24

Der André entdeckt ja scharfe Sachen im Netz. Oder kannte bisher jemand von euch den Fridgewatcher ? Quasi die Web 2.0 Auflage von „Du bist was Du ist“. Hier kann man Bilder von seinem Kühlschrank einstellen, und diese mit anderen Leuten abgleichen. Auch nett…

Sep 10

Damit sich unserer Blacky nicht so alleine fuehlt, gibt es jetzt Gesellschaft von „Maya“.
Maya ist im April geboren und extremst verschmust. Genau das richtige fuer unseren kleinen
schwarzen Rabauken…

Aug 29

Wie ich mal irgendwo gelesen habe, gehört in ein richtiges Blog auch Cat-Content.
Bitte sehr:


Daten zum Tier:

Derzeitiges Alter: 8 1/2 Wochen
Name: Blacky
Geschlecht: Kater

Somit ist nun auch dem Katzeninhalt genüge getan 😉

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