Mrz 15

Wer bei einem Kunden Webanwendungen einführt, welcher nach Jahren immer noch den IE6 (ja, Internetexploder Version sechs !) einsetzt, der muss sich heutzutage immernoch mit dessen inkompatbilitäten herumschlagen. Nun gut, auf einigen Kisten läuft schon der IE8, allerdings hat irgendein schlauer Admin in den IE-Einstellungen das Häkchen bei „Intranetsites in Kompatibilitätsansicht anzeigen“  gesetzt. Angeblich geht das über die Gruppenrichtlinien (von den MS-Jüngern liebevoll „GruRiLis“ genannt – dass alleine ist schon einen Facepalm wert).

Jetzt will ich aber partout nicht in irgendwelchen IE-Modi arbeiten. Der „Kompatibilitätsmodus“ ist nämlich in Wahrheit ein Inkompatibilitätsmodus, der dem IE sagt – Hey, Du kannst zwar W3C-Standard, aber render das mal im IE6/7 Format. Die MSDN (MasoSadoDistributionNetwork) sagt: Meta-Tag setzen (<meta http-equiv=“X-UA-Compatible“ content=“IE=edge“ />). Klappt aber (erwartungsgemäss) nicht.

An der Stelle sei eine Frage erlaubt: Wenn der international angehauchte Developer unter dem Schlagwort „Intranetsites in Kompatibilitätsansicht anzeigen“ nichts findet (was nicht allzu unwahrscheinlich ist, da sich mit dem Dreck keiner auseinandersetzen will), was googlet man da ?

Egal – zurück zum Thema – sonst laufe ich noch Amok: Ein zusätzlicher HTTP-Header mit dem schicken Namen „X-UA-Compatible:“ schafft dann doch tatsächlich abhilfe. Setzt man also in den HTTP-Header  (NICHT zu verwechseln mit dem HTML-Head Element) X-UA-Compatible: IE=IE8, dann klappt es auch mit dem W3C-Standard.

Mal wieder typisch MS: Einen Workaround anbringen, den auch noch frecherweise mit „nicht Kompatibilitätsmodus verwenden“ bezeichnen, um Standardrendering hervorzurufen.

Andrererseits: Es wäre vermutlich zuviel verlangt gewesen, dass MS mal die Biege bekommt, und alte Zöpfe abschneidet. Hat alles sein für und wieder.

Disclaimer: Dieser Blogeintrag enthält zynische Bestandteile und ist rant-frei – wer will, darf die behalten 🙂

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Mrz 01

Wenn man per Cron, PL/SQL, whatever Mails mit mehr als einem Empfänger im Enterpriseumfeld versendet, dann bekommt man meist diese schäbigen Abwesenheitsnotizen & Co. zurück, die einem das Absenderpostfach zumüllen.

Lösungsansätze gibt es da zwei (wovon ich den zweiten bevorzuge):

  1. no-reply@enterprisecompany.tld als Absender verwenden
  2. Einen Mail-Header mitsenden, nämlich: „X-Auto-Response-Suppress: DR,RN,NRN,OOF,AutoReply“

Nummer 2 hat den charmanten Vorteil, dass man Bounces & Co. noch weiterhin bekommt. Nachteil: Der MTA muss es auch erkennen. Bei „Exchange“ ist das der Fall.

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