Okt 31

Nachdem ich das Buch „Wir nennen es Arbeit“ jetzt durchhabe, erlaube ich mir einfach mal ein erstes kleines Urteil dazu abzugeben.

Das Werk gibt einen recht guten Überblick über den Web 2.0.-Hype und zeigt Möglichkeiten auf sich selbst, ohne Festanstellung, mit dem Internet an der Seite, durchs Leben zu schlagen. Das gute Stück ist oberflächlich in zwei Teile zu untergliedern. Einen ersten, in dem es um Möglichkeiten der Selbstdarstellung (das ganze Buch ist im übrigen eine der beiden Autoren !) im neuen Web geht, und einen zweiten Teil der über Plattformen wie youtube, myspace etc. berichtet. Wäre ich nicht schon ein paar Jahre selbstständig, ich würde es nach dem Lesen dieses Buches mit Sicherheit wagen. Die Autoren ermuntern den Festangestellten, der bisher evtl. nur seinen „nine to five – job“ kannte, einfach mal über den Tellerrand hinauszuschauen, mit Beispielen und Ideen aus der Praxis. Grundsätzlich hat der Leser jedoch nie das Gefühl die Realität zu verlassen, da alles dargestellte selbst überprüft werden kann. Übergreifend kann man die Lektüre als Wegweiser in die neue digitale (Wirtschafts-)Gemeinschaft beschreiben. Um auch nach dem Lesen den Konsumenten des Buches nicht verhungern zu lassen, haben die Schreiber eigens ein Weblog kreiert, indem das Buch quasi weitergeschrieben wird.
Am besten, Ihr macht euch selbst ein Bild davon. Im Prinzip ein must-read für jeden der sich schon etwas länger mit dem Thema Web 2.0 / Blogs / etc. beschäftigt hat und einen tieferen Einstieg, vorallem in die Hintergründe der neuen Content-Macher haben möchte.
Joerch

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