Nov 10

Die meisten unserer Kunden arbeiten mit VPNs. Leider köchelt in dem Business immernoch jeder sein eigenes Süppchen. Der eine möchte mit IPSec arbeiten, der andere mit openvpn oder mit PPTP und der nächste kommt mit seiner selbstgebauten proprietären Chipkarten-Lösung daher, für die man gleich ‘nen ganzen PC mit allem drum u. dran benötigt. Wird Zeit das mal jemand eine Suite erfindet, mit der man die Dinger alle unter einen Hut bekommt. Viele VPN-Clients haken sich nämlich untereinander so dermassen, dass man die z.B. nur in getrennten Windows-Installationen laufen lassen kann. Dabei ist mir openvpn mit Tunnelblick immer noch am liebsten. Das Ding hat ‘ne nette GUI, ist über conf Dateien konfigurierbar, kann wahlweise udp oder tcp, und lässt kaum Wünsche offen. Habe das dumpfe Gefühl das mir niemand meinen Wunsch nach einem Standard erfüllen wird – niemals ;-(

Nov 03

Fon hat es sich zur Aufgabe gemacht soviele Hostspots wie nur möglich anzubieten. Das Modell dahinter ist simpel. Man bestelle sich bei Fon einen kostenlosen WLAN-Router (gilt nur noch heute), klemme diesen an sein Netz und fertig. Einmal angeschlossen strahlt der WLAN Router (“La Fonera”) gleich 2 Funknetze ab. Zum einen ein privates, auf das sein Besitzer zugreifen kann, und zum zweiten das “öffentliche” Fon Netz. Als Gegenleistung zum Aufstellen des Routers gibt es den gratis Zugang zu jedem anderen Fon-Router. Wer keinen Router aufstellen will, der zahlt eine Tagespauschale von $3. Klingt erstmal interessant, ich frage mich allerdings wie es um die Sicherheit der Foneras bestimmt ist.

Abgesehen von den rechtlichen Aspekten zum “sharen” der Internetleitung sehe ich durchaus mein LAN gefährdet. In ein paar Foren wird berichtet, dass der Router zwar nicht ins LokaleNetz (also das Netz welches auf dem LAN-Port liegt) gerouted wird, aber das wars auch schon. Wer also zuhause mehr als ein Netz betreibt (VPNs zählen auch als solche) wird sich mit der “Sicherheit” wohl nicht zufrieden geben

Logo.


Update (06.11.2006):
Wie heise soeben berichtet, ist es Stefan Tomanek (Datenbruch) gelungen, durch geschicktes Setzen von quotes (Anführungszeichen) in der SSID Befehle in die Startup-Scripte des Fonera-Routers einzuschleusen, mit dem man vollen Shell-Zugriff auf das gute Stück erlangt (ganzer Artikel bei Stefans Datenbruch). Irgendwie errinert mich das an die guten alten SQL-Injects.

Nov 03

Seit letzter Woche gibt es die Firmware 2.0. für den Netgear Router FVS338. Mit der alten Firmware hatte der Router ein Problem beim Reconnecten nach 24h. Bin mal gespannt ob der Fehler mit dieser Firmware behoben ist. Auf jeden Fall sieht das Admin-Interface jetzt um Längen bunter aus als vorher. Nicht immer ein Zeichen das alles gut wird. Was definitiv noch nicht klappt ist das syslog Feature. Das Teil will einfach nicht in ein externes Syslog schreiben. Vielleicht kennt ja einer der Leser das Ding und hat eine Lösung ?!

fvs338.jpg

Nachtrag:

Statisches Routing im LAN scheint mit der neuen Firmware jedenfalls nicht mehr zu gehen. Die Pakete kommen zwar am Router an (Es gibt da jetzt ein GUI-gesteuertes TCPDump), aber sie verlassen den Router nicht mehr. Evtl. liegt es auch daran, daß das Gerät die Quellpakete garnicht routen muss, und daher mit den Antwortpaketen durcheinander kommt (die muss es nämlich bei mir routen) – also eine Art Stateful Packet Inspection. Aber wie stellt man die ab ?!!?!

Nov 02

In Stockholm haben eine handvoll Designer aus einem alten Testfunkturm von Ericsson das nächste “Blinkenlights” gemacht. Handybesitzer können die Farben der einzelnen Stockwerke des Towers via Anruf und DTMF steuern. Mit Hilfe der Tasten 0-9, sowie * und # kann ein RGB-Mix für das jeweilige Stockwerk erzeugt werden.

Ericsson-Tower

Eine Website zu dem Projekt gibt es auch. Dort kann man sich, sofern die max. Anzahl der Benutzer nicht mal wieder überschritten ist, das Spektakel live über eine eigens dafür Installierte Webcam anschauen.
(via we-make-money-not-art)

Okt 31

Nachdem ich das Buch “Wir nennen es Arbeit” jetzt durchhabe, erlaube ich mir einfach mal ein erstes kleines Urteil dazu abzugeben.

Das Werk gibt einen recht guten Überblick über den Web 2.0.-Hype und zeigt Möglichkeiten auf sich selbst, ohne Festanstellung, mit dem Internet an der Seite, durchs Leben zu schlagen. Das gute Stück ist oberflächlich in zwei Teile zu untergliedern. Einen ersten, in dem es um Möglichkeiten der Selbstdarstellung (das ganze Buch ist im übrigen eine der beiden Autoren !) im neuen Web geht, und einen zweiten Teil der über Plattformen wie youtube, myspace etc. berichtet. Wäre ich nicht schon ein paar Jahre selbstständig, ich würde es nach dem Lesen dieses Buches mit Sicherheit wagen. Die Autoren ermuntern den Festangestellten, der bisher evtl. nur seinen “nine to five – job” kannte, einfach mal über den Tellerrand hinauszuschauen, mit Beispielen und Ideen aus der Praxis. Grundsätzlich hat der Leser jedoch nie das Gefühl die Realität zu verlassen, da alles dargestellte selbst überprüft werden kann. Übergreifend kann man die Lektüre als Wegweiser in die neue digitale (Wirtschafts-)Gemeinschaft beschreiben. Um auch nach dem Lesen den Konsumenten des Buches nicht verhungern zu lassen, haben die Schreiber eigens ein Weblog kreiert, indem das Buch quasi weitergeschrieben wird.
Am besten, Ihr macht euch selbst ein Bild davon. Im Prinzip ein must-read für jeden der sich schon etwas länger mit dem Thema Web 2.0 / Blogs / etc. beschäftigt hat und einen tieferen Einstieg, vorallem in die Hintergründe der neuen Content-Macher haben möchte.
Joerch

Okt 31

Ja, kalter Kaffee, Ihr habt das Ding schon alle, ich weiss. Trotzdem, für die, die sich diesen ollen Mozilla-Link nicht merken können gibts ‘nen einfachereren Installationslink gratis dazu. Lustig ist der noch obendrauf. Also: Siehe hier: www.ie7.com. Da war jemand schneller als Microsoft

Joerch

Okt 31

Witzig was es so alles gibt. Eurobilltracker hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfe seiner Benutzer so viel Seriennummern von Euro Banknoten wie nur möglich zu erfassen. Als Lohn (mühsame Tipperarbeit) kann man dann “seinen” Schein zurückverfolgen und schauen wo das gute Stück schon so überall war. Ist eher was für dunkele Wintermonate. Aber: Nett 😉

Joerch

Okt 30

Das geht heutzutage auch irgendwie fixer als sonst … Knappe 2h hat’s gedauert, und schon bin ich stolzer Besitzer der Domain ccblog.de – dann kann’s ja losgehen.

Ist übrigens eine feine Sache sich einen Hoster zu suchen und die Domains eben nicht bei selbigem zu registrieren. Das macht man dann bei www.selhfost.de . Da kann man dann über ein Frontend selbst seine Domains, MXer, was immer man auch benötigt verwalten. Quasi ein Bind mit drübergestztem HTML-Frontend.

Sollte man dann mal mit dem Server umziehen, hat man keinen Stress mit KK-Anträgen und dem ganzen klimbim. Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Joerch

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