Jan 03

Ha, da habe ich doch schon ewig nach gesucht (und bin immer wieder auf “Chicken of the VNC”, “Jolly VNC” oder andere Spaesse ausgewichen).

Gesucht war eine Tastenkombination mit der man beim Verbinden auf Windooze Kisten ein “CTRL-ALT-DEL” senden kann. Alle Standardkombinationen sind fehlgeschlagen. Jetzt weiss ich wie es geht. Man drücke nach dem Verbinden via “Command-K” und “vnc://ip.ad.dre.sse” einfach CTRL-ALT-COMMAND-DELETE.

Das Command war das fehlenden Glied :-)

Fuer alle “alten” Mac-User: COMMAND = “Apfeltaste” :-)

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Dez 28

Oh wie wahr….

Sep 16

Mobile.Me ist ja irgendwie fein. Allerdings haben sich meine Macs strikt geweigert, auch nur im Ansatz die korrekten Inhalte des Kalenders zu synchronisieren. Nun woran lag es ?

Kurz und bündig: Die “SyncData” ist quasi “out of Sync”. Soll heissen: Der Mac weiss nicht (mehr) was er synchronisieren soll, und was nicht.

Auf einschlägigen Seiten (z.B. der KB von Apple) wird ein hierzu Reset der Sync Data empfohlen. Allerdings ist diese in den Systemeinstellungen für Mobile.Me nur halbherzig implementiert. Ein Blick ins /var/log/system.log bringt folgende Meldungen zu Tage:


Sep 16 19:03:11 powermac iCalExternalSync[822]: SyncServices precondition failure in [ISyncConcreteSession clientAcceptedChangesForRecordWithIdentifier:formatted-
Record:newRecordIdentifier:]: you can't change the record identifier from BLUBB-DIWUPP-HEXKEY-WIEBEI-WINDOOFS to com.apple.ical.calendars.RootNode: it is already associated with a different record.

Dem Mac das abzugewöhnen war garnicht so einfach (Naja, der Weg dahin war steinig, der Rest ist leicht :-) Fangen wir also an:

  1. iCal, iTunes, Addressbook etc. schliessen
  2. Unter ~/Library/Calendars selbiges Directory löschen (Die vorsichtigen unter euch dürfen es gern Backuppen)
  3. iSync starten und unter Einstellungen die Synchronisierung DEAKTIVIEREN
  4. Mobile.Me Account komplett unter den Systemeinstellungen DEAKTIVIEREN (Also “Abmelden” !!)
  5. Unter ~/Library/Application Support/Sync Services/ das Directory “clientdata” löschen
  6. In iSync sicherheitshalber nochmal auf “iSync-Verlauf zurücksetzen” clicken.
  7. Mobile.Me wieder aktivieren und syncen
  8. Fertig !

War der einzigste Weg bei mir, der ganze 3 Rechner wiederbelebt hat. Alle anderen “Tricks” aus irgendwelchen Apple-Foren haben garnichts gebracht. Die “Magic” steckt einzig und allein in Punkt 5 und 6 oben. Ich nehme an dass “iSync-Verlauf zurücksetzen” genau das tun sollte, was ich in Punkt 5 beschreibe. Macht es aber leider nicht. Naja, mit der Anleitung oben wird man dann auch glücklicher Mobile.Me Nutzer ;-)

Viel Spass

Jul 31

Oft gesehen, nie benutzt. Zu der Kategorie gehoert wohl das kleine aber feine Tool “at”. Quasi ein “Wegwerf”-CRON. Dabei ist das Ding totsimpel zu bedienen, und dazu noch extremst nützlich. Wie es funktioniert ? Folgendermassen:

Angenommen ich muss dringend noch ein paar Files per scp kopieren, kann das aber erst machen, wenn kein Betrieb mehr auf dem Produktionssystem herrscht. Erschwerend kommt jetzt noch hinzu dass, sagen wir, der Betrieb erst gegen 23:00 beendet ist. Ein klassischer Fall für at:

at 23:00 [CR] (danach befinden wir uns im Commandmode)
scp Datei user@system:/directory [CR]
[CTRL+D]

Nun lediglich den Rechner auf dem das Kommando abgesetzt wurde anlassen (oder noch besser: Auf einem Remotesystem ausführen und anschliessend ausloggen) und ab gehts um 23:00 :-)

Eine Besonderheit für Mac-User gibt es noch. Der Dienst der die at-jobs (Eine Liste derer gibts übrigens via “atq”) startet, ist defaultmässig nicht gestartet. Das kann man via:

sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.atrun.plist

nachholen.

Viel Spass beim “at”ten …

Jun 20

Mit bind geht das schon lange. Man hat 2 Netze, mit jeweils zwei unterschiedlichen Nameservern die die privaten Adressen im jeweiligen LAN auflösen. Will man jetzt, z.B. via VPN beide Nameserver aus den jeweiligen LANs nutzen, so konfiguriert man den bind für die jeweiligen Netze als forwarder (Jeweils für das Netz mit seinem Nameserver einen Eintrag). Ein Beispiel:

Gegeben seien ein LAN mit der Domäne Intranet1.de und dem Nameserver 192.168.0.222, und das LAN mit der Domain intranet2.de welches seinen DNS auf 10.0.0.222 liegen hat. Natürlich gibts noch einen öffentlichen Nameserver, der hat in unserem Beispiel die 212.121.212.111 als IP.

In der named.conf sieht das dann so aus:

options {
directory “/var/named”;
forwarders { 212.121.212.111;};
};

zone “intranet1.de” in {
type forward;
forwarders {192.168.0.222; };
forward only;
};

zone “intranet2.de” in {
type forward;
forwarders {10.0.0.222; };
forward only;
};

Beim Mac ist das viel simpler. Man lege ein Directory /etc/resolver an und lege dort einfach pro Zone ein File ab. In diesem Beispiel wäre das dann /etc/resolver/intranet1.de mit dem Inhalt “nameserver 192.168.0.222″ und eine zweite Datei mit /etc/resolver/intranet2.de mit Inhalt “nameserver 10.0.0.222″. Fertig. Dumm nur das das ganze nicht persistent ist. Nach dem Neustart ist alles weg. Nicht so wenn man sich die Dateien per Shellscript aus der /etc/rc.common erstellen lässt. Funktioniert prima und ist simpel.

Apr 07

Fuer den Fall der Faelle, in dem man ein simples Shellscript beim Aufwecken bzw. einschlafen seines Macs ein Script abfeuern moechte (kann ja hilfreich sein, um schnell noch was zu umounten, etc.), nehme man den Sleepwatcher von Berhard Baehr.
Das Ding gibts unter http:/www.bernhard-baehr.de kostenlos herunterzuladen.

Feb 20

Das ist wirklich bitter. Habe mich gerade gewundert wieso ca. 4 GB RAM auf meinem MacPro belegt sind, obwohl lediglich Mail.App, Firefox und ein Remotedesktop liefen.
Zuerst hatte ich den Firefox im Verdacht. Ein Blick auf top brachte dann jedoch Licht ins Dunkel: Ca. 1,8 GB (Ja GB für Gigabyte) RAM waren durch den RemotedesktopClient (übrigens Version 2.0) belegt.
Mann, da kann ich 3 x Windows unter Parallels für starten ;-)

Kennt jemand einen anderen gute RDP-Client für den Mac ? Bitte nicht CoRD, der kommt leider mit Fullscreen auf einem Multiscreensystem nicht klar. Ich suche was simpeles, schnelles und was ohne Memory Leaks…

Feb 11

Seit Wochen kämpfe ich nun unter Etch, trotz Gigabit, mit einem extrem langsamen Samba – nun endlich der Durchbruch.
Doch zu Vorgeschichte:

Nach den üblichen Anpassungen in der smb.conf (TCP_NODELAY und der ganze Schnickschnack) war ich fast schon am verzweifeln. Die einzigen Effekte die ich bekam, manifestierten sich in einer schwankenden Transferrate (sofern das Directory Listing auf dem Mac überhaupt in annehmbarer Zeit angekommen war) – mal hoch, und mal wieder runter.

Heute morgen habe ich dann man mit mii-tool und ethtool herumgespielt und das Interface einfach mal auf 100MBit heruntergedreht. Ergebnis: Ein Rasend schnelles samba – aber eben nur auf 100MBit.

Abhilfe schafft ein neuerer Realteak Treiber, den man hier herunterladen kann. Sobald der installiert ist kann man Samba in voller Breite, d.h. wieder mit 1000BaseTX, geniessen. Herrlich !!!
Der original-Treiber, für die RTL8168 der bei etch dabei ist war folglich etwas buggy…
Aber nun läuft es ja.

PS: OSX Leopard hat mit Netzen und Samba auch so seine Problemchen. Eine Lösung des OSX-Problems gibt es bei MacOsXhints

Nov 09

Es gibt Anbieter im Netz, die für soetwas Geld nehmen. Hier die Anleitung wie es einfach geht.

  1. Shell öffnen
  2. cd Applications/iSync.app/Contents/PlugIns/ApplePhoneConduit.syncdevice/
  3. cd Contents/PlugIns/PhoneModelsSync.phoneplugin/Contents/Resources/
  4. Nun in der MetaClasses.plis über den vi/emacs/…/[Editor] den key com.nokia.6280 suchen, und wie folgt ersetzen …

<key>com.nokia.6280</key>
<dict>
<key>Identification</key>
<dict>
<key>com.apple.cgmi+cgmm</key>
<string>Nokia+Nokia 6288</string>
<key>com.apple.gmi+gmm</key>
<string>Nokia+Nokia 6288</string>
<key>com.apple.usb.vendorid-modelid</key>
<string>0×0421/0x045A</string>
</dict>
<key>InheritsFrom</key>
<array>
<string>family.com.nokia.series40.3rdEd.bus.usb-bt</string>
</array>
<key>Services</key>
<array>
<dict>
<key>ServiceName</key>
<string>com.apple.model</string>
<key>ServiceProperties</key>
<dict>
<key>ModelIcon</key>
<string>NOK6280.tiff</string>
<key>ModelName</key>
<string>6288</string>
</dict>
</dict>
<dict>
<key>ServiceName</key>
<string>com.apple.synchro</string>
<key>ServiceProperties</key>
<dict>
<key>MaxCityLength</key>
<integer>50</integer>
<key>MaxEMailLength</key>
<integer>60</integer>
<key>MaxEventLocationLength</key>
<integer>150</integer>
<key>MaxPhoneNumberLength</key>
<integer>48</integer>
<key>MaxPostalCodeLength</key>
<integer>50</integer>
<key>MaxStateLength</key>
<integer>50</integer>
<key>MaxStreetLength</key>
<integer>50</integer>
<key>MaxURLLength</key>
<integer>60</integer>
</dict>
</dict>
</array>
</dict>

Okt 31

Was ich hier noch mühevoll beschreiben musste, kann der Leopard jetzt von Haus aus. Gesetzt dem Falle man ist stolzer Besitzer einer Fiery (die macht wirklich Sinn), die zum Bizuhub C350 gehört, wählt man einfach nur noch den passenden Druckertreiber auf dem Mac aus, und gut ist. Seit Apple CUPS gekauft hat, ist fast alles an PPDs (Druckertreibern) vorhanden, was das Herz begehrt. Im Falle des Bizhub 350C mit Fiery wäre das dann die “Fiery X3e 22C-KM PS Color Server v2.0 eu”. Davon gibt es allerdings 2 Stück. Wenn man die “letzte” nimmt, dann klappt es auch auf Deutsch.
Schmankerl: CUPS erkennt selbstständig ob der automatische Locher, Falter, etc. installiert ist, und kann diesen dann auch ansprechen.

Na dann – auf zum Drucken ;-)

Okt 30

Ich denke das Symbol für Windows-Rechner in der Netzwerkumgebung vom neuen OSX spricht für sich, oder ??

Mai 09

Gerade bei shiftzwei drauf aufmerksam geworden. Linux-Nutzer kennen es unter “iptraf”. Windows User kennen es garnicht und für den Mac heisst das Tool des Monats “iftop”.
Iftop zeigt den Netzwerktraffic ähnlich wie top im Terminal an. Nach installation des OSX-Packages befindet sich das Binary unter “/usr/local/sbin”. Zum entspannten benutzen, entweder /usr/local/sbin in den Pfad aufnehmen, oder das Tool in ein Diretory mit Suchpfad umkopieren…

Iftop Screenshot

Mrz 04

Der Tip kommt frisch aus dem fscklog:
Wer seinem Mail-Client unter OSX Beine machen will, sollte die darunterliegende DB mal reorganisieren.
Wie das geht ?

So:

1. Mail.app beenden (und falls nicht sowieso vorhanden ein Backup anlegen)
2. Terminal öffnen
3. >> sqlite3 ~/Library/Mail/Envelope\ Index vacuum << aufrufen
4. Glücklich sein.

Feb 08

MobileMacs hat ein Tool entdeckt, welches sich in der Menüleiste des Äpfelchens einnistet, und stehts Auskunft über die per DHCP oder sonstwie zugewiesenen LAN/WAN-IPs gibt. Das gute Stück gibt es bei jschilling und heisst bwanadik. Die Externe IP wird via Services, wie z.B. www.meineip.de herausgefunden. Selbst wenn via Apple-Environment ein Proxy eingestellt wurde, nutzt das Tool diese Einstellung. Als Schmankerl prüft es auf Wunsch ob sich die IPs in einem bestimmten Intervall ändern und meldet sich dann via PopUp (abschaltbar). Desweiteren verfügt es über die Funktion bei einem IP-Wechsel ein Event, wie z.B. eine Mail zu verschicken, zu werfen. Alles in allem nett für den heutigen Büronomaden, der gerne über den aktuellen Netzwerkstand seiner Workstation informiert werden möchte.

Jan 29

Angenervt, dass das Remotedesktop-Package bei Apple Geld kostet ? Das muss nicht sein. Das gute alte VNC aus der Linux-Zeit gibt es sowohl als Server-, als auch als Client-Variante für OSX. Wenn man mehrere Rechner betreut, und fixen Zugriff haben möchte, kommt man um “Chicken of the VNC”, bzw. OSX-VNC (Vine-Server OSX) als Server nicht herum.

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